Im Leben haben sie viel bewegt. Und wo Sie jetzt die Ernte einfahren könnten, droht vielen GUTEN die Demenz. Ist das vermeidbar?

Es zieht sich wir ein Roter Faden durch das Thema:
Die GUTEN scheinen erheblich risikovoller zu leben. Sie bewegen viel – und am Ende fahren andere die Ernte ein. Tatsächlich – sie brauchen sich bloss diejenigen anzusehen, die unehrenhaft gegangen worden sind. Wie oft waren es genau diejenigen, die zuvor so richtig viel für die Firma, die Familie getan haben. Und dann … Die härteste aller Strafen ist, wenn die GUTEN am Ende ihrer Karriere und im Alter dann über Krankheiten ausgeschalten werden. Wenn sich der Körper meldet – und dann seine „Offenen Rechnungen“ präsentiert. Als Krankheit. Oder geistige Störungen. Oder beides. Z. B.:  Depression. Demenz.

Es muss ganz einfach grausam sein…
Eine der schlimmsten „Krankheiten“ muss heute die Demenz sein. Es muss unglaublich schmerzen, wenn GUTE zusehen müssen, wie sie so langsam aber sicher in diese dumpfe Unbewusstheit abgleiten, in der das Leben in einer olivbraunen Brühe versinkt. Wo früher die funkelnde Creativtät, das sprühende Werden jeden Tag zu einem neuen Abenteuer werden liess. Wenn Macher machtlos werden. Und alles wie von einem Fluch belegt in den Sumpf des vegetierenden Nichts versinkt.

Ich habe es bei verschiedenen Menschen miterlebt. Müssen? Dürfen?
Und daher will ich Ihnen hier die Zusammenhänge offen legen – so wie ich sie als Natur-orientierter Therapeut sehe – damit sie diesem grausamen Schicksal elegant aus dem Weg gehen können.

Was ist Demenz?
Stellen Sie die Frage einem Mediziner, wird er sagen: Ist noch nicht erforscht. Und er wird Ihnen die Symptome beschreiben. Die Störungen in der Zusammenarbeit der Hirnzellen. Das ist interessant, wenn das „Kind“ schon „im Brunnen“ liegt. Fragen sie mich als präventiv und naturkonform arbeitenden Therapeuten, bekommen sie konkrete Anleitungen, wie Sie das „Kind“ weit genug von „Brunnen der Unbewusstheit“ weg halten. Und dazu meine Definition:

Demenz ist die Synthese negativer,
sich widerstreitender Dynamiken,
die in Hirn und Körper
Selbstzerstörung auslöst.

Und jetzt in den Details:
„… die Synthese“. Demenz ist also keine „Krankheit“ an sich, die einer organischen Fehlfunktion zugeordnet werden könnte, sondern das

Ergebnis eines Entwicklungs-Prozesses. 

Und daran sind widersprüchliche, negative Bewegungen beteiligt. Destruktiv. Zerstörend.

Nun kennen sie solche Synthesen ja auch aus dem normalen Leben.
Und die sind ausgesprochen angenehm!
Beispiel: Wer creativ ist – und eine Herzens-Aufgabe hat, wird darin so richtig gut. Das Entwicklungs-Feld ist durch das innerste Interesse beschrieben. Damit ist es klar fixiert und hat hohe Priorität. Und die Creativität – als ganz persönlich Stärke – tobt sich hier richtig aus. Als Folge entstehen neue Produkte, Therapien, Kochrezepte, Verabeitungs-Techniken … was auch immer. Von ganz besonderer Brillanz. Die Welt ist voll von solchen Erfolgen. Klartext: Synthesen sind eine ganz wichtige Grund-Fähigkeit unseres Mensch-seins.

Wenn jetzt die beteiligten Dynamiken aber destruktiv sind, dann entsteht durch den gleichen Prozess etwas anderes. Negatives. Depression. Demenz. Das erklärt vieles: Man kann Demenz als „Krankheit“ so gut wie gar nicht sympthomatisch behandeln, weil dazu ja immer ein konkreter Zielpunkt, ein Organ, ein Nerv etc, nötig ist. Man kann auch den Prozess, der Demenz entstehen lässt, nicht wegdrücken – denn der ist ja im Genom fest verankert. Und ausserdem ist er ein ausgesprochen wichtiger Vorgang in unserer Lebens-Gestaltung, in den Lern-Prozessen etc.. Was die Demenz eigentlich erzeugt, ist also genauso ein wertvoller Vorgang in unserem Hirn. Und daher kommt die Medizin nicht weiter, wenn sie nach klassischem Muster vorgeht.

Gehen wir jetzt in die Lebens- und Arbeits-Umstände der GUTEN,
die von Demenz bedroht sind. Die arbeiten intensiv, vergessen dabei auf sich zu achten, sich mit dem zu versorgen, was bei dieser Arbeits-Intensität nötig ist – und landen daher oft im Aus körperlichen Versagens. Jetzt haben wir zwei sehr aggressive Dynamiken: Zum Einen der intensive Drang, der Wille zur Leistung, der bedingungslose Einsatz. Immer verbunden mit der Aufwärts-Motivation „Ich will was Gutes abliefern!“ Und das führt in der Realität des Lebens zu STRESS, BURN OUT und vielen problematischen Erkrankungen. Bis hin zur sozialen Isolation. Und damit haben wir die Dynamiken, die zerstörend wirken: Ich tue Gutes und Wertvolles – und bekomme dafür übelsten Lohn. Mit diesen Widersprüchen wird das Hirn nicht so leicht fertig – denn es will ja das Leben sichern. Angenehm und lebenswert machen. Es kommt zu einer generellen Orientierungs-Störung. Zuerst zu Depressionen. Das was immer positive Ergebnisse gebracht hat – ist jetzt plötzlich Auslöser grosser Probleme. Grundsätzlich ist diese Zwiespalt einer der mächtigsten Auslöser vieler BURN OUT-Symptome. Körperlich – und mental. Für Depression. Und dann für Demenz.

Bleiben wir bei den klassischen Behandlungs-Methoden.
Was ist, wenn sie in diesem Zwiespalt Medikamente nehmen? Psychopharmaca, Antidepressive etc.. Dann zünden sie die zweite Stufe der Zerstörungs-Rakete: Dann suggerieren die Chemie-Botenstoffe dem Hirn, dass es den Körper ruhig stellen MUSS. Der aber meldet über die Säure-Pegel was völlig anderes: „HILFE! Hier ist Überlebens-Gefahr. Ich muss was tun!“ Es kommt zu einer hochgradig sensiblem Konfrontation der Meldungen – und der Körper-Systeme. Und da da ganze Spiel auf der „Überlebens-Dimension“ läuft, lernt das System: „Ich kann mich nicht mehr selbst steuern! Meine bisherigen Vorgaben sind falsch. ERROR!“ Die Folge ist dann häufig ein weiterer Selbstzerstörungs-Effekt: Der „Mensch“ spürt, dass er in dieser Form nicht mehr überlebensfähig ist. Und beginnt dann damit, systematisch immer mehr Systeme abzuschalten – nämlich dort, wo die Fehlmeldung produziert wird: Im Hirn. Und das nennt man dann DEMENZ.

Definition: So kann man durchaus sagen,
dass Demenz eine Selbstzerstörungs-Dynamic ist, die dann einsetzt, wenn sich im Körper-Geist-Verbund soviele dramatische Widersprüche aufgestaut haben, dass ein überlebens-sicheres Handeln nicht mehr möglich erscheint. Natürlich kommt das alles schleichend – aber wenn es mal los gegangen ist, kann dieser Trend nur mehr schwer gestoppt und umgedreht werden. Schon allein deshalb, weil die Betroffenen selbst diese Entwicklungen nur mehr in immer kleineren hellen Momenten mit bekommen. Klartext: Die Fähigkeit der Selbst-Steuerung wird drastisch eingeschränkt – eben weil die jahrelang erduldeten – oder selbst organisierten Widersprüche im Körper-Geist-System ein überlebens-sicheres Handeln nicht mehr wahr haben wollen. Was sich zunächst als eitle Bockigkeit darstellt – „Ich brauch´ das alles nicht!“ – wird schleichend mit der Zeit zu einem sich selbst zerstörenden Programm. Zuerst die Depression – dann die Demenz. Und wenn Sie sich die Ihnen bekannten Demenz-Fälle mal ansehen, werden sie immer einige dieser zuvor genanten Aspekte finden. Meist gekoppelt von sehr dominantem Verhalten, das dann auch noch alle Korrektive unterdrückt.

Begreifen sie langsam, was ich ihnen sagen will?
Dann spüren sie auch, was derzeit in vielen Menschen läuft. Wie es zustande kommt. Und wie es durchaus effizient zu stoppen wäre – wenn es nur eines nicht gäbe: Die bockige Eitelkeit, die hemdsärmelige Verweigerung der gestressten GUTEN. Und dazu meist noch ein dominantes, die anderen unterdrückedes Verhalten, das die Selbst-Bespiegelung auch noch ins Soziale treibt.

Wie dumm! Und am schlimmsten, dass es genau die GUTEN sind,
die sich damit selbst aus dem Feld kicken. Tja, dumm gelaufen! Schade drum! Das Vermeiden wäre doch so einfach gewesen!