Manager lieben den Wettbewerb…
auch wenn er im Grunde hoch unproduktiv ist, weil er auf Angst basiert. Genauer – sogar Überlebens-Angst. Und wer Angst hat, geht sofort auf „Nummer Sicher“! Also auf die Wiederholung der Wiederholung. Auf das, was man geübt hat – und nicht auf das, was Sinn macht. Erfolg bringt.

Wettbewerbs-Denken unterstellt,
dass es von allem zu wenig gibt – also muss ich dem Anderen etwas abjagen. Weg nehmen. Und das will der natürlich nicht, er wehrt sich … Und schon ist der Kampf da: Preis-Kampf zum Beispiel. Mit allen Folgen, die wir heute in der Wirtschaft als Kosten-Druck kennen.

Um es ganz klar zu sagen:
Der Kostendruck ist nicht unausweichlich und zwanghaft da. Er ist die Folge eines Denkmodells im Kopf, das als Prämisse Defizit und Angst hat. Wer dieses Denk-Modell als Basis im seinem Kopf hat, kann nur in Wettbewerb, Kampf und Flucht denken. Planen. Handeln. Und das was man denkt, plant, tut erzeugt die Wirklichkeit, in der man dann lebt und seinen Geschäften nach geht.

Es gibt da also diese unausweichliche Abhängigkeit
zwischen dem Denk-Modell und der Realität, in der man lebt. Und jetzt kommt der Super-GAU: Wer mit dieser Realität nicht mehr zufrieden ist, beginnt, an ihr zu basteln. Mit Optimierung-Strategien. Regelungen. Vorgaben. Zwängen. Gesetzen. Lässt aber die sprudelnde Quelle allen Übels – das defizitäre Denk-Modell – wie es immer schon war.

Und nun startet die Kopfweh-Spirale:
Ängste und Zwänge lösen in der Nebenniere die Aktivierung des „Sympathikus-Bereichs“ im Körper aus. Der schraubt den Blutdruck hoch und stellt die Gefässe auf eng. Die Muskeln verkrampfen, weil sie auf „Hab´ Acht“ programmiert sind und sofort zum Zuschlagen fertig sein sollen. Verkrampfte Muskeln, enge Gefässe, ständige Basis-Aggression … Das kann nur zu Kopfweh führen. Wenn also Kopfweh und Schlafprobleme heute allgemein verbreitet sind, so hängt das ursächlich mit den unbewusst übernommenen Grund-Einstellungen zusammen. „Tabletten nehmen“ und das Aggression-Modell imKopf belassen ist also genauso dumm, wie „Preise drücken und an Wettbewerb glauben“.

Wie kommen wir  nur zu so völlig destruktiven Ideen als Antreiber?
Es sind die weltweit vorhandenen Erlebnisse und Überlebens-Programme aus den vielen Kriegen, die wir über uns ergehen lassen mussten. Da konnten wir noch nicht anders. Aber jetzt haben wir dazu lernen können – und es kommt nun zur nächsten Revolution: Wer zieht die besseren Schlüsse aus der eigenen Vergangenheit?

Hier eine mögliche Alternative:
Motivation zur besseren Leistung ist ein LUST-Faktor! Der KICK, den „Tanzende Neuronen im Hirn“ auslösen. Dabei werden völlig andere Botenstoffe frei – und die sind die Basis eines jeden GUTEN Gefühls, dem wir doch so gierig nachjagen. Denken ist in diesen Integration-Modellen hochgradig LUST-betont (im Gegensatz zum logischen, linearen Denken). Wer das also versteht, schraubt sich über die LUST-Schiene systematisch in ein Denk-Modell, das überlegen bessere Ergebnisse bringt und eine erheblich bessere Welt aufbaut – jedenfalls für den, der so denken kann.

Also verabschieden Sie sich vom alten Paradigma der Zwänge, des Kampfes und der Logik: Wer hält länger durch? Wer ist länger produktiv? etc. 

Gesundheit, Schlafgenuss, Karriere und Erfolg hängen am seidenen Faden einer ständig besseren Mental-Produktivität. Am erlernen und anwenden von neuen Denktechniken, die alle auf SYNERGIEN basieren. Und das heisst: Die genialere Verknüpfung von bekannten Fakten zu überraschend Neuem. Die Verschmelzung von Neuem mit Bewährtem. Den Rollentausch des Kunden vom „Abnehmer“ zum „Mitgestalter“.

Ja, genau: Es geht um das konsequente Neu-Erfinden der eigenen Welt
mit Hilfe eines erheblich besser genutzen Hirns. Das will gelernt sein – aber LERNEN ist nunmal die Parade-Disziplin des Hirns … Wenn es richtig gut ernährt ist – und eben nicht gerade gezwungen wird, sich im „Wettbewerb gegen andere“ auf völligen Irrwegen zu quälen.