Stress ist Selbst-Zerstörung auf Autopilot: Warum Sie ganz bestimmt abstürzen

Ein kleiner Schritt jetzt für sie. Aber ein grosser für Ihr gesamtes weiteres Leben.

Es ist nunmal so: Wenn Sie ein Spiel spielen wollen, müssen sie dessen Regeln beherrschen. Das gilt für alle Spiele – incl. „Schwarzer Peter“. Nur – in der Gesundheit und den Fragen der persönlichen Leistungs-Fähigkeit scheint das alles nicht zu gelten. Da wird einfach drauf los gefuhrwerkt. Der Körper bis zum Excess ausgepowert – und dann das grosse Erstaunen, wenn´s so richtig kracht: „Ja, warum gerade ich? Da gibt es noch andere, die haben´s noch viel schlimmer getrieben!“

Es gehört zu den erstaunlichsten Phänomenen bei BURN OUT und STRESS, die fast alle, die davon betroffen sind, zu den GUTEN zu zählen sind.

Die kennen sich im Job aus, verstehen Bilanzen zu lesen, verstehen mit Kindern und der Familie umzugehen, können excellent kochen – auch Vitalstoff-mässig. Führen Firmen und Geschäfte. Setzen sich für eine Idee ein und ziehen die Projekte durch. Nur bei sich selbst sind sie die vollen Dilettanten. Machen Anfänger-Fehler. Und sind dann auch noch viel zu bockig und eitel, vor sich selbst einzugestehen, dass sie den ganze Ärger selbst verursacht haben. Eben weil sie wie fachliche Nicht-Könner mit sich und ihrem Körper umgehen. Und das Ganze dann noch erstaunt von sich weisen.

Dabei ist völlig klar: Es gibt Spiel-Regeln – und die gelten. Ob man das akzeptieren will oder nicht. Im schlimmeren Fall verstösst man gegen die Selben – und findet sich total zerstört im BURN OUT wieder. Ist das clever? Professionell?

Alles eine Frage der Strategie: Ist das jetzt eine Ursache? Oder eine Folge?
Wenn die Mutter ihr krankes Kind pflegt, weiss sie den Unterschied genau: Wer schlecht isst, fällt in der Schule zurück. Der Vertriebs-Chef baut zuerst die Marke auf – und hebt dann die Preise an, weil das die Marke stärkt. Umgekehrt wäre es ein Umsatz-Desaster. Nur bei der persönlichen Leistungs-Kraft scheint´s keine Spiel-Regeln zu geben.

Wann immer sie leicht hohe Leistung bringen wollen,
gilt es eine Frage zu beantworten: Ist das jetzt die URSACHE – oder eine FOLGE? Konkret: Ist BURN OUT jetzt eine URSACHE – oder eine FOLGE? So, wie Sie diese Frage beantworten, wird Ihre Zukunft. Angenommen, Sie sagen: FOLGE. Dann sehen sich als Opfer der Umstände. Sie wissen, welche Projekte, Kollegen, Krankheiten etc. sie in die Misere geritten haben. Mag alles wahr sein – aber die Folgen dieses Denkens sind drastisch: Sie beweisen sich und anderen, dass sie an Ihrer BURN OUT-Misere gar nicht Schuld sind. Mag faktisch so sein. Die Folge ist, dass sie da so schnell nicht wieder raus kommen. Es gibt realistische Auslöser. Gründe. Gegebenheiten. Und das ist so. Na schön, dann ändern sie diese doch … Voll daneben gegriffen: Die von Ihnen akzeptierte Macht der Umstände hat sie ja genau dort hin getrieben, wo Sie jetzt stehen. Sie haben akzeptiert, dass andere Ihnen die Aufgaben auf´s Auge gedrückt haben. Dass Ihnen wieder mal die Nachschicht zu geschrieben wurde. Dass die Kollegen alles zu Ihnen zurück delegieren. Sie haben zugestimmt, dass sie das Kind aus dem Brunnen ziehen – während die anderen verschämt zusehen. Und wenn Sie dann total kaputt am Boden liegen – gehen die anderen in die Sieger-Pose und streichen den Lohn ein. Sie sind zu kaputt, sich zu wehren. FOLGE: Sie sehen in Ihrem BURN OUT die FOLGE des bisherigen Spiels, die Sie akzeptiert haben. Sie haben daher auch in Zukunft schon vor dem Mischen der Karten den „Schwarzen Peter“ für sich heraus genommen. Da kann das doch nicht anders werden. Auch, wenn Sie wieder hergestellt sind. Solange sie nicht die Spielregeln ändern, nach denen SIE SELBST spielen.

Und wenn Sie BURN OUT als URSACHE sehen?
Dann haben Sie begriffen, das ihr kaputter Zustand der AUSLÖSER dafür ist, dass Sie sich jetzt nicht wehren können. Dass sie ständiges Kopfweh haben. Dass andere in Urlaub gehen – und sie die Stellung halten. Dass sie abgeschafft sind, wenn die anderen erholt zurück kommen – und glänzen. Während sie matt danieder liegen. Wenn Sie also den gemeinsamen Nenner für all diese Ärgernisse im BURN OUT fest machen, haben Sie das „Gesetz des Handelns“ bereits wieder in der Hand. Sie wissen: Wenn ich mich wieder erhole, dann regle ich die Dinge anders. Dann gebe ich MEINEN Takt vor. Dann organisiere ich MICH anders. Etc. Sie haben eine Perspektive. Ein Ziel. Und können jetzt daran arbeiten, wie sie das dann genau machen. Je mehr sie da rein gehen, desto klarer wird ihnen das weitere Vorgehen – und der Zustand, den sie damit schaffen. Sie üben im Trockenen, wie sie künftig mit Schulze und Huber reden. Sie bekommen wieder eine Perspektive – und den Weg, diese zu erschaffen. Die Spirale dreht sich wieder – nur dieses mal für sie nach oben.

Angenommen, sie kommen zurück ins Unternehmen.
Klar im Kopf. Bewusst über ihr Spiel und dessen Regeln, nach denen sie früher gespielt haben. Oder jetzt neu spielen werden. Dann führen sie die ersten Gespräche ganz anders – und wenn´s nur die ersten Begrüssings-Rituale sind: „Na Meier, wieder zurück vom BURN OUT-Urlaub? Wie geht´s denn? Übrigens, der Termin für … ist jetzt um 2 Wochen vor verlegt worden. Ich gebe Ihnen die Liste mit den Aufgeben. Ich bin kommende Woche in Urlaub, da könnten sie ja mal …!“

Ursache?
Oder Wirkung?
Haben sie das Spiel begriffen?
Oder nicht?

„Ja OK, ich arbeite mich mal rein. Wenn sie wieder da sind, können sie ja wieder übernehmen!“ Ohjeee – wieder nichts gelernt. Das wird auch in dieser Runde nichts mit Ihnen. Oder: „Hallo, ja mir geht´s wieder gut. Ich habe mich gut erholt und meine Blutwerte sind auch wieder top. Diese Woche sichte ich erst mal, was bei mir so alles liegen geblieben ist. Mal sehen, wen ich dann noch dazu brauche, um die Rückstände zu bearbeiten. Sollte ich noch Kapazität frei haben, lasse ich sie das wissen.“ Das ist schon besser: Sie haben verstanden, dass es jetzt anders laufen muss. Dass Ihr BURN OUT die URSACHE ist – dieses Mal für einen völlig neuen Arbeits-Stil. Sie haben den Reset hin gekriegt. Und wenn sie bei Ihrer Linie bleiben, müssen sich die anderen umstellen. Sie waren lange genug raus – und die Firma lief trotzdem weiter. Also haben andere einiges von Ihren Aufgaben übernommen. Sie sind JETZT in der komfortablem Lage, sich die Filet-Stückchen raus zu picken, denen sie zukünftig ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Und dafür haben sie alles an Bord, um so richtig überlegen zu glänzen. Auch weiterhin ein GUTER zu sein.

Ursche? Oder Wirkung?
Auslöser? Oder weiter vertiefte Rille?

So lange sie nicht wissen, in welchem Spiel sie stehen – und wie da die Regeln sind, wird sich eines niemals ändern: Der „Schwarze Peter“ gehört Ihnen. Wohl auch zu Recht, denn: Nur für die GUTEN ist auch ein BURN OUT die Gelegenheit, wieder mal BESSER heraus zu kommen, als sie ein geschliddert sind. Ein professionelles Entsäuerungs- und Vital-Programm sind dabei die unverzichtbaren Hilfsmittel, damit sie überhaupt so denken können, wie es jetzt die besten Ergebnisse bringt. Und an den Ergebnissen werden sie letztlich gemessen.

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