Über mich. Alles ganz anders gelaufen. Darum darf ich bei BURN OUT helfen

BURN OUT ist eine Herausforderung und hohe Qualifikation – für den Therapeuten!
Warum? Weil hier synchron Störungen in 3 Feldern zusammen wirken: Körper – Geist – und Seele. Und weil man Menschen, die im BURN OUT hängen nur helfen kann, wenn man Hilfen für alle 3 Aspekte zu immer wieder neuen Wegen vereint. Wer das nicht kann, schadet mehr, als er nutzt!

Grundsätzliches von mir
In meinem tiefsten Inneren liebe ich es, Leistung zu bringen.
Gut zu sein. Vergleichbar mehr auf die Welt zu bringen.
Mit über 60 weiss ich, dass genau das am Ende des Lebens eine tiefe Zufriedenheit auslöst. Aber nur, wenn … (das ist jetzt entscheidend!)
… man seine Leistung aus sich selbst heraus gebracht hat.
… diese Leistung leicht, spielerisch und mit ständig steigender Motivation gekommen ist.
… und diese Leistung nicht zu einem Raubbau am eigenen Körper und 
 der eigenen Persönlichkeit geführt hat.

Warum denke ich so?
Schon als Jugendlicher haben mich Männer fasziniert, die besser waren. Das Strahlen in deren Augen. Der Mut. Die Zuversicht. Die Selbstverständlichkeit des Erfolges. Manche von damals sehe ich heute wieder. Sie sind alt geworden. Einige faszinieren mich wie damals. Andere sind alt und verbittert. Warum nur?

Wer Menschen im BURN OUT helfen will, muss selbst Extreme gelebt haben …
muss fühlen können, warum sich jemand selbst so kaputt macht. Ich habe mein gesamtes Leben „verrückt“ geführt. Nein, nicht Familie gründen. Haus bauen. Alt werden. Mein Leben war mein Spielfeld. Ausprobieren, was geht. Wie es ist, wenn… Ich hab mich immer an die Extreme gewagt. Durchlebt. Ausgekostet, egal, was kam. Drum kenne ich die Emotionen, die andere in BURN OUT treiben.

Was habe ich als Wichtigstes gelernt?
Der wesentliche Schwerpunkt ist das HIRN. Wie funktioniert es? Wie entwickelt es sich? Wie steuert es? Und wie nutzt man seine Kapazität, um genau das Leben zu führen, das man führen will. Heute weiss ich: Das Hirn steuert 80% aller Körper-Vorgänge. Und nur wer diese Funktionen verstanden hat, kann letztlich BURN OUT heilen helfen. Alles andere vermehrt die Probleme.

Warum will ich bei BURN OUT helfen?
Menschen im BURN OUT sind besondere Menschen, die auf einem ziemlich dummen Tripp sind. Bockig. Verbiestert. Frustriert. Und so richtig kaputt. Fertig. Oft praktisches Opfer für Medikamente, die sie dann ganz kaputt machen. Muss so nicht sein! Ich sehe diesen tollen Kern in diesen besonderen Menschen. Und den will ich wieder zum Leuchten bringen. Damit sie das werden, wie sie früher einmal waren: Strahlende Sieger-Typen!

  • anke peter
    #1 geschrieben von anke peter  vor 3 Jahren
    1

    Bin froh diese Seite gefunden zu haben. Ja genauso wie im Text beschrieben bin ich alle, total fertig. Ich bin seit 28 Jahren mit meinem Mann zusammen und immer wieder hat es diese fürchterlichen Streitereien gegeben, wo immer jeder nur Recht bekommen wollte. Wir haben 3 Kinder (23,22,14 Jahre) die diese schlimmen Zustände von klein auf mitbekommen haben und es auch nicht mehr aushalten können. Ich glaube, dass mein Mann depressiv ist, habe ihm das auch gesagt, aber da geht er überhaupt nicht drauf ein. Seine Mutter und sein Bruder (hat sich mit 22J. umgebracht) waren endogen manisch derpressiv. Ich fühle mich völlig ausgebrannt, bin seit ca. 1/2 Jahr massiv sauer, so dass ich meinen eigenen Geschmack nicht mehr ertragen kann. Das eigenartige daran ist, dass wir uns wirkklich lieben und keiner die Trennung will. Doch so kann es nicht weitergehen. Immer reagiere ich falsch oder sage etwas falsches, was er mir dann vorwirft. Wenn ich mich verteidigen oder erklären will, spricht er erstmal nichts mehr mit mir. Und dann ist es meistens so, dass sich Trübsal ausbreitet. Manchmal über Wochen. Ich kann nicht mehr. Wir sind auch schon zur Eheberatung gegangen – hat nichts gebracht. Er hat noch nie an sich gezweifelt. Was soll ich denn noch tun? Habe schon so vieles versucht. Möchte ihn doch nicht verlieren. Dann gehen wir beide kaputt. Bitte helfen Sie mir.

    • Karl J. Hierl
      #2 geschrieben von Karl J. Hierl  vor 3 Jahren

      Hallo liebe Anke Peter,
      zuerst vielen Dank für Ihre sehr offene Präsentation. Ja, ich kann mir vorstellen, dass das die Hölle ist. Sowohl die üblen Streitereien – Aber noch mehr diese Ausweglosigkeit!
      Ich will sehr ehrlich zu ihnen sein:
      Einfach ist es nicht, aus diesen tiefen Rillen auszusteigen. Aber – es ist definitiv MÖGLICH!

      Ich will lhnen hier einen ersten „kleinen Fahrplan“ dazu geben:
      Besserungs-Faktor 1: Entsäuern.
      Ja, ohne das geht´s wohl nicht. Stellen Sie sich vor: In jeder Stress-Phase bildet Ihr Körper diese Stress-Säuren, mit denen sowohl der Stoffwechsel in der Aggressions-Phase gesteuert wird – also auch die Aufzeichnung der gesamten Stress-Erlebnisse erfolgt. Damit schütten sie viel Adrenalin aus – und dann übernehmen die Hormone das „denken“. Sie kommen also tatsächlich schlecht raus. Alles das wird dann über die Stress-Säuren aufgezeichnet. Wie auf einer Fest-Platte. Wenn jetzt ein ähnlicher Anlass kommt, spielt die „Festplatte“ das volle Programm ab – und daher wiederholen sich die Streitereien wie auf einem Video.

      Eine professionelle Entsäuerung löscht diese „Festplatten-Säuren“, sodass Sie nicht mehr zwingend (!) in der eigenen Streit-Vergangenheit leben müssen.

      Das gleiche kann man auch mit den Nerven machen.
      In meiner Praxis habe ich dazu eigene Verfahren entwickelt, denn da ist es genau so:Kaum bekommt der Nerv einen Reiz, laufen die darin gespeicherten Automatismen wie von selbst ab. Daher kann die Ehe-Beratung auch kaum was helfen. Es sind hier echte Automatismen am Werk. Wenn Sie jetzt eine Profi-Entsäuerung machen wollen, sollten sie bitte IMMER … JA IMMER (!!!) zuerst mit einem umfassenden Schautz-Aufbau beginnen. Der bewahrt Sie vor bitterbösem Kopfweh oder analogen Organ-Probleme, wenn da die gespeicherten Säuren raus kommen. Ich hab´s für mich mal ohne Schutz-Aufbau versucht … NIE MEHR WIEDER!

      Jetzt sehen Sie auch, dass das alles nichts mit „Ernährung“ der Verzicht auf Kaffee, Süssem etc, zu tun hat. Das sind völlig andere Themen.

      Der zweite Schritt ist: Die Ausscheidung aktivieren.
      Wenn Sie so lange – so viele Stresse hatten, ist es möglich, dass sich plötzlich grössere Potentiale Lösen. Wenn da Ihr Körper eher auf „Einlagern“ als auf „Ausscheiden“ gepolt ist, kommt es zu „Umbettungen“ – und dann verteilt sich die Säure noch weiter im Körper. Also – sie sehen: Wenn schon so viel aufgelaufen ist, muss man sehr umsichtig ran gehen.

      Besserungs-Faktor 2: Zyklik
      Auch das ist eine Spezial-Entwicklung in meiner Praxis. Wenn so viel zu tun ist, wie bei Ihnen, macht es keinen Sinn, zuerst lang den Schutz aufzubauen – obwohl das nötig wäre. Die Wirklichkeit zeigt, dass dann schnell mal richtig viel hoch kommt – und das gibt dann schnell Ärger. Also gehe ich da „zyklisch“ vor. Zuerst einen kleinen Schritt den Schutz aufbauen. Dann ein wenig die Ausscheidung färdern, dann… je nach Ziel immer erst einen kleinen schritt gehen – und dann wieder von vorne beim Schutz-Aufbau anfangen. Das ist wie eine Spirale, die zuerst sehr langsam und vorsichtig beginnt – und mit zunehmender Besserung hoch dreht.

      OK, das wären zuerst mal meine beiden Start-Tipps.
      Konnte ich Ihnen da etwas weiter helfen?

      Wenn Sie weitere Fragen haben – bitte einfach wieder hier einstellen. Ich antworte ihnen gerne.
      Ansonsten surfen Sie ruhig etwas auf diesem Blog rum – da habe ich richtig viele, richtig gute Infos, die Ihnen echt was bringen.

      Und zum Schluss. Meine persönlich besten Wünsche für Sie!
      Ich weiss, was Sie leiden – und kann mir diese Hoffnungslosigkeit vorstellen.
      Wenn Sie irgend wann sich in meiner Praxis anmelden wollen: Kein Problem – ich kann gerne auch Sie und ggf. auch Ihren Mann am Telefon und per email/Skype betreuen. Ich habe sehr gute Systeme gefunden, wie ich anhand einfacher Werte auch über die Distanz hinweg anspruchsvolle Prozesse betreuen kann.

      Alles Gute für sie!

      Karl J. Hierl

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